Reifenkennzeichen

Die Reifenkennzeichen

Ab dem 1. November 2012 müssen neue Autoreifen eine Reifenkennzeichnung tragen. Dies wird durch europäische Regelungen in der Europäischen Reifenkennzeichnungsverordnung (Nr. 1222/2009) festgelegt und gilt mit einigen Ausnahmen für Pkw-Reifen (C1), Reifen von Lieferwagen (C2) und Reifen von Nutzfahrzeugen (C3).

Ziel dieser Kennzeichnung ist es, die wirtschaftliche und ökologische Effizienz des Straßenverkehrs durch die Förderung sicherer, energieeffizienter und lärmarmer Reifen zu erhöhen.

Die obligatorische Reifenkennzeichnung muss auf dem Reifen oder in der Verkaufsstelle für alle ab dem 1. Juli 2012 hergestellten Reifen der Klassen C1, C2 und C3 angebracht werden (DOT 2712). Die Kennzeichnung zeigt an, inwieweit der Reifen wirtschaftlich, umweltfreundlich und sicher ist. Sie können diese Informationen daher bei der Reifenauswahl verwenden.

Das Label erwähnt jedoch nur 3 Leistungskriterien, während es 50 Leistungskriterien zur Beurteilung der Qualität eines Reifens gibt. Beispiele hierfür sind: Verschleißfestigkeit (Laufleistung), Bremsen auf trockenen Straßen, Bremsen auf Schnee, Bremsen auf Eis, Geräuschentwicklung im Fahrzeug, Handling und Aquaplaning.

Die drei Leistungskriterien dem Etiket

Die Reifenkennzeichnung gibt einen Wert (Klasse) für die folgenden drei Kriterien an:

TREIBSTOFFEFFIZIENZ

7 Klassen von G (am wenigsten sparsam) bis A (am sparsamsten). Der Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeugs hängt von Faktoren wie Motortyp, Geschwindigkeit, Art der Straßenoberfläche, Wetterbedingungen usw. ab. Der Reifenrollwiderstand ist für etwa 20% des Kraftstoffverbrauchs verantwortlich. Weniger Kraftstoffverbrauch bedeutet geringere Kraftstoffkosten und weniger CO2-Emissionen. Der Unterschied zwischen der Klasse A und der Klasse G kann bis zu 7,5% bei Personenkraftwagen (C1) und bis zu 15% bei Nutzfahrzeugreifen (C3) betragen.


NASS-GRIFF

7 Klassen von A (der kürzeste Bremsweg) bis G (der längste Bremsweg). Die Haftung eines Reifens auf nasser Straße kann je nach Fahrzeugtyp, Wetterbedingungen und Lauffläche variieren. Guter Halt ist wichtig, wenn es um die Sicherheit geht. Der Bremsweg eines Reifens der Klasse A wird in der Praxis etwa 18 Meter (30%) kürzer sein als der eines Reifens der Klasse F, wenn maximal gebremst wird.


EXTERNE ANZEIGE (Rollgeräusch-Emission)

3 Klassen des externen Rollgeräuschpegels. Unter externem Rollgeräusch verstehen wir das durch den Reifen verursachte Verkehrsrauschen. Zusätzlich zum Geräuschpegel in Dezibel (dB) gibt das Piktogramm auch den Geräuschpegel 1, 2 oder 3 an: Stufe 1 – niedriger als der derzeit zulässige Höchstwert, aber immer noch über der künftigen europäischen Norm; Stufe 2 – zwischen dem künftigen Grenzwert und weniger als 3 dB darunter; Stufe 3 – mehr als 3 dB unter dem künftigen Grenzwert.

Übrigens gibt es keinen Zusammenhang zwischen externen und internen Rollgeräuschpegeln.


Unter Bezugnahme auf die bereits erwähnte Europäische Verordnung 1222/2009 betonen wir, dass in erster Linie das Verhalten des Fahrers den Kraftstoffverbrauch und die Verkehrssicherheit bestimmt, und zwar insbesondere das:

  • Ökologisch verantwortliches Fahren kann den Kraftstoffverbrauch erheblich reduzieren;
  • Der Reifendruck sollte regelmäßig überprüft werden, um Nasshaftung und Kraftstoffeffizienz zu optimieren;
  • Die Bremsabstände müssen immer strikt eingehalten werden.

Quelle: Verordnung (EG) Nr. 1222/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009.

Nützlich zu wissen, wenn Sie Ihre Reifenwahl treffen:

Test Ergebnisse

Da die Reifenkennzeichnung nur für drei Leistungskriterien einen Wert angibt, kann es vorkommen, dass ein Reifen mit guten Kennzeichnungswerten in einem der vom ANWB (niederländische ADAC), dem Verbraucherverband usw. veröffentlichten Tests nicht gut abschneidet. Oder umgekehrt. Ein Grund dafür ist, dass diese Organisationen bei der Beurteilung eines Reifens viel mehr Kriterien berücksichtigen. Beispiele hierfür sind: Verschleißfestigkeit (Laufleistung), Bremsen auf trockener Fahrbahn, Bremsen auf Schnee, Bremsen auf Eis, Geräuschentwicklung im Fahrzeug, Handling und Aquaplaning.

Interpretation der Refeinkennzeichnung für Winterreifen

Bei der Kennzeichnung von Winterreifen gibt es etwas zu beachten. Wenn Sie sich die Kennzeichnungswerte ansehen, ist es möglich, dass sie weniger „gut“ erscheinen als bei Sommerreifen. Ist das der Grund, warum Winterreifen keine guten Reifen sind? Natürlich sind sie das. Winterreifen schneiden bei Temperaturen unter +7°C besser ab als Sommerreifen. Dies ist zum Teil auf den Unterschied in der Gummizusammensetzung und im Profil zurückzuführen.

Würde ein Winterreifen auf Grip auf einer kalten Fahrbahn (unter +7°C) oder auf Schnee oder Eis getestet werden, wäre der Test wesentlich besser. Sie können also die Kennzeichnungswerte für Winterreifen vergleichen, aber nicht für Sommerreifen. (Quelle: VACO Winter Special 2012)

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